a) Historie
Die Anfänge der Verkleidung einer Gebäudefassade mit einem Metallpaneelesystem können bis ca. zur Mitte des 20. Jahrhunderts zurückverfolgt werden.
Dabei sind neben den klassischen Fassadenbauern auch zunehmend Klempner-Fachbetriebe an der Ausführung entsprechender Projekte beteiligt.

b) Anwendung
Aufgrund Ihrer Montagefreundlichkeit finden die Steckpaneelesysteme sowohl bei technisch und optisch anspruchsvollen Neubaufassaden als auch im Sanierungsbereich mit vorgehängten hinterlüfteten Fassadenkonstruktionen.
Die im Steckpaneelensystem ausgeführten Fassaden zeichnen durch eine feingliedrige flächenbündige Struktur aus.
Abhängig von gestalterischen Aspekten kann die Montage vertikal, horizontal oder auch diagonal erfolgen.

Fassade 1

Fassade 2

Fassade 3


c) Technik
Das Steckfalz- oder Sofit-Paneel ist an den beiden Längsrändern nach dem Nut- und Feder-Prinzip mit jeweils einer Steckseite und einer Taschenseite versehen. Die wirtschaftliche Herstellung der Paneele kann dabei z. B. auf SCHLEBACH-Profiliermaschinen vom Typ Fassadenrollformer oder QUADRO erfolgen.

Sofitpaneel

Steckfalzpaneel
Nach der Befestigung des Paneels auf dem überstehenden Schenkel der Taschenseite wird die Steckseite des nächsten Paneels eingeschoben und ebenfalls wieder entspr. auf einem oft als Leichtkonstruktion ausgeführten Unterbau befestigt. Aus diesem Montageablauf ergibt sich ein Verlegesystem mit verdeckter Befestigung.

Fassade 4

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Anschlüsse und Abschlüsse werden dabei in Anlehnung an die Spenglertechnik häufig als Kantprofile ausgeführt.

Fenstereinfassung